Forschung

Die Verwaltungsvereinbarung „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ regelt auch die Finanzierung der vom Bund zu beauftragenden Forschung, Evaluierung und Programmbegleitung.

Hier werden sukzessive Ergebnisse aus der Forschung, z.B. im Bereich Barrierefreiheit von Sportstätten, veröffentlicht.

Ergebnisse aus der Forschung der Bundestransferstelle Investitionspakt Sportstätten

An dieser Stelle wird die Bundestransferstelle Investitionspakt Sportstätten in Kürze Kurzexpertisen publizieren.

Ergebnisse aus weiteren Forschungsprojekten

Im Rahmen des Investitionspakt Sportstätten hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen das Forschungsprojekt "Barrierefreie Sportstätte" zum Abbau von Barrieren in der städtebaulichen Sportstätteninfrastruktur initiiert.

Geplante Laufzeit: Juli 2022 – August 2023
Auftragnehmer: N. N. (laufendes Auswahlverfahren nach öffentlicher Ausschreibung)

 

Ausgangslage

Gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 30 Abs.5 UN-BRK) und dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung sollen Menschen mit Behinderung insbesondere an Erholungs-, Freizeit-, und Sportaktivitäten teilhaben. Neben der Verbesserung der individuellen Gesundheit trägt eine gemeinsame Nutzung von Sportstätten durch Menschen mit und ohne Behinderung dazu bei, dass Barrieren und Vorurteile abgebaut werden können. Neben physischen Barrieren, können soziale Barrieren verhindern, dass Menschen mit unterschiedlichem gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen oder religiösen Hintergrund an Sportangeboten teilnehmen und Sportstätten nutzen.

Der Abbau von Barrieren im städtebaulichen Kontext ist Bestandteil der Städtebauförderung und seit 2020 als Teil der baulichen Sanierung von Sportstätten im Investitionspakt Sportstätten förderfähig.

Ziel

Barrierefreie Sportstätten sprechen viele verschiedene Nutzerinnen und Nutzer an und tragen zur Attraktivität von Städten und Gemeinden bei, die oftmals in die Region ausstrahlt. Ausreichend verfügbare, baulich gut ausgestattete und physisch wie sozial barrierefreie Sportstätten sind als Teil der Daseinsvorsorge unerlässlich. Sie sind wertvoller Baustein für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung.

Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, bestehende Barrieren der Sportstätteninfrastruktur zu identifizieren und gute, übertragbare städtebauliche Lösungsansätze zum Abbau von Barrieren im Kontext der Sanierung von Sportstätten abzuleiten. Städtebauliche Praxisbeispiele sollen zeigen, wie ein Abbau von Barrieren die Attraktivität und Nutzung von Sportstätten durch verschiedene Bevölkerungsgruppen verbessern und einen Mehrwert im Stadtteil erzielen kann.